In The Middle Of Nowhere

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So ganz stimmt das zwar nicht, wir befinden uns in Marathon, TX, ganz in der Nähe vom Big Bend National Park, aber eine Weltstadt ist das Nest hier ganz sicher nicht – auch die Airport Road ändert nichts an dieser Tatsache…

Dafür ist unser heutiges Hotel der absolute Kracher, das Gage Hotel, ein historisches Gemäuer mit ebenso historischen Zimmerchen, meist mit Bad auf’m Flur (wir haben ein eigenes…). Außerdem gibt es einen Anbau auf der anderen Seite vom Hof, da gibt es Suiten in kleinen Adobe-Häuschen, das sieht dann so aus:

The Gage Hotel, Marathon, TX (Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto)

 

Bilder von unserem Hotel werden nachgeliefert, als wir eintrudelten platzte gerade ein mittlerer Wolkenbruch über uns herab, da wollten wir dann doch lieber fix rein.

Der obligatorische AmTrak huscht übrigens auch wieder hupend und klingelnd vor der Haustür vorbei, dafür lagen dann auch im Präsentkörbchen des Hauses Ohrenstöpsel direkt neben den complimentary Wasserfläschchen…

 

Und das ist unser Zimmerchen (es handelt sich um Nummer 2, „The Dead Horse“):

The Dead Horse (Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto)

 

Man erkennt das Fußende unseres Bettchens, unseren Waschtisch in der Ecke und unser Fenster zum Innenhof – beim Ablichten der Räumlichkeiten klebten wir übrigens mit dem Rücken in der gegenüberliegenden Zimmerecke, es ist KLEIN! Aber überaus niedlich, ein total tolles Hotel!

Mal sehen, wie das Restaurant dazu ist, unsere Dinner Reservation ist für 6 Uhr, noch knapp ein Stündchen hin.

 

Abrupter Themenwechsel:

 

Das POTD (Nummer 2, es ist ja auch der zweite Beitrag) zeigt unser Jeepielein am Strand von Galveston, wo wir mal kurz auf der Durchreise von Houston nach San Antonio die Füße in den pi-warmen Gulf of Mexico gehalten haben.

Galveston, TX (Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto)

 

Galveston zeichnet sich in erster Linie durch wunderhübsche Häuser und Häuschen auf Stelzen aus, meist quietschebunt, einige  farblich im Strandgut-Design – da würden wir glatt einziehen! Nachdem wir zwischen Dallas und Houston eine vergleichsweise langweilige Landschaft (viel Grün, viele Bäume, könnte streckenweise auch Ostfriesland in groß sein…) hatten, war Galveston und auch der Weg nach San Antonio für uns dann doch schon spannender. Viel, viel Wasser und gar nicht mehr so ostfriesisch ;o)

San Antonio hat uns extrem gut gefallen, auch wenn selbst dort der AmTrak wieder einmal mit sicherem Händchen seine Haus- und Hofstrecke direkt an unserem Best Western vorbeigelegt hatte (MÖP-MÖÖÖÖÖÖP-BING-BING-BING-MÖÖP-MÖÖÖÖÖÖP).

Wie bereits im letzten Eintrag erwähnt waren wir beim Alamo, außerdem haben wir die Japanese Tea Gardens besichtigt, die kurioserweise am Eingang ein fettes Schild mit der Aufschrift „Chinese Tea Gardens“ hatten, haben ein wenig gecached (und ’ne Coin ausgesetzt) und nach ausgiebigen Spaziergängen am Riverwalk sehr gut gegessen (vorgestern Steak, gestern Angel Hair Pasta di mare) und lecker, lecker Margaritas getrunken. Glücklicherweise lag unser Best Western in walking distance vom Riverwalk (und vom Alamo, nur zum Brackenridge Park mit den Japanese Tea Gardens und dem Zoo, den wir leider nicht besucht haben, mußten wir fahren).

Am Riverwalk (bei brüllender Hitze, zum Glück im Schatten):

Riverwalk San Antonio, TX (Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto)

 

Mittwoch, 16. Juli 2008

 

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