Flugzeugträger Zum Frühstück

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Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

Nein, das ist kein Scherz, das hatten wir pünktlich zur Abreise aus San Diego!

Da wir uns so an unsere gemütlichen Futterplätze an der Bay gewöhnt hatten, haben wir auch an unserem Abreisemorgen aus San Diego noch einmal unsere vertrauten Betontischchen aufgesucht und unsere Frühstückstörtchen mit Blick auf’s Wasser verzehrt – und siehe da, nicht nur wir waren auf dem Sprung, auch die USS Nimitz (siehe POTD) machte sich vom Acker!

 

Was für eine Show, die San Diego uns da nochmal geboten hat :o)

 

Das nächste Schiffchen wäre vor fast 70 Jahren auch mal fast ein Flugzeugträger geworden, wurde dann aber doch als Truppentransporter eingesetzt – richtig, die Queen Mary! Diesmal haben wir zwar keine Paranormal Encounters Tour mitgemacht, aber rumgetrieben haben wir uns trotzdem mal wieder so ziemlich auf dem ganzen Kahn…

Leider gab es einige kleine Baustellen, die verhinderten, dass wir wirklich alle Eckchen und Winkel vom letzten Mal besuchen konnten (z.B. war der Propeller Room mit dem gruseligen Taucher *brrrr* grade gesperrt), aber die wesentlichen Ausstellungen waren doch noch immer wie gehabt und wieder sehr interessant!

Da wir weder die passenden Klamotten für den Dress Code bei Sir Winston’s noch Eriks Überzeugungskünste im Handgepäck hatten, waren wir abends „nur“ im dresscodefreien Steak- und Seafood-Restaurant und in der Bar (yummie Margarita…)  – und natürlich morgens nochmal im Promenade Deck Café zum Huevos-Rancheros- bzw. Baja-California-Omelette-(Omelette mit Jalapenos)Frühstücken.

Beim Frühstück waren wir zur Abwechslung umzingelt von älteren Damen, die ausgerechnet zeitgleich mit unserem Aufenthalt eine Quilting-Convention auf der Queen Mary abhielten (selbstgequiltet waren wohl auch die außerordentlich niedlichen Namensschildchen, die die Ladies trugen…).

 

Hier nochmal ein paar Bildchen, die hoffentlich auch im doofen Internet Explorer nicht im Text landen:

 

 

Abends hatten wir wieder einen wunderbaren Blick auf’s erleuchtete Long Beach; leider ließen die fotographischen Erfolge aufgrund des in Hannover liegenden GorillaPods (Mini-Stativ zum Überall-Ranklemmen) etwas zu wünschen übrig, aber zumindest zeigen sie einigermaßen, wie schick es bei uns war…

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Long Beach von der Queen Mary aus gesehen

 

 

Heute ging es dann mit kleinen Umwegen über Irvine ab nach Westminster, wo wir bis zur tragischerweise näherrückenden Abreise residieren werden.

Nach mehrfacher Nachfrage konnten wir uns dann auch noch ein Zimmer mit Terrasse zum Pool raus erkämpfen, wo wir heute auch schon bis zum Einbruch der Dunkelheit ausgesprochen gemütlich gesessen haben – wäre ausgesprochen plöt gewesen, wenn wir das uns ursprünglich zugeteilte Zimmer an der Ecke zum Westminster Blvd. raus behalten hätten – deutlich lauter und dann auch noch upstairs…

 

Unser erwähnter Umweg über Irvine führte uns zum Oakley Headquarter – schrillstes Einkaufserlebnis so far!

Das ist der Eingang…

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Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

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Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

 

…und der steht quasi im Vorgarten…

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Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

Von der schrägen Inneneinrichtung (incl. Jet-Sitze) und dem Museum haben wir keine Bilder gemacht, da waren wir zu sehr mit Staunen beschäftigt – vielleicht nächstes Mal ;o)

 

Ebenfalls bestaunt haben wir die Menschenmassen, die sich heute schon bei den Beach Games herumgetrieben haben… Morgen stehen wir dann wohl gaaaaanz früh auf, um vielleicht noch einen Parkplatz in Pier-Nähe zu ergattern und auf dem Pier selber noch ein Bein an die Erde zu kriegen – war als wir heute da waren absolut illusorisch!

Morgen dürften dafür die Aufnahmen umso spannender werden – die Wellen sind enorm und sollen es auch noch das Wochenende über bleiben…

 

Saturday, July 25, 2009

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