So Here’s The News…

willruth.net

Nach einer kurzen Sendepause (sorry…) hier nun der vorerst letzte Bericht aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten:

 

Nach einem wieder einmal zu kurzen Stop in Oklahoma City (nett da!) sind wir nun, nach etwa 6000 Meilen, wieder am Ausgangspunkt unseres Road Trips angekommen, Dallas, TX.

 

Da uns die Wettervorhersage für Tschörmeni schon an den Rand mittlerer Depressionen getrieben hat, haben wir heute noch einmal ausgiebig das texanische Wetter genossen – schicke 104° F, Sonnenschein, Schäfchenwölkchen :o)

In Oklahoma City sah es wettertechnisch ähnlich aus, ideal zum Drive-In-Cachen (naja, kurze Fußmärschchen waren schon noch drin…).

Das ist übrigens die elegante Überleitung zum heutigen Themenschwerpunkt: Geocaching in The U.S. of A.

Now you see it… (Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto)

 

…now you don’t! (Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto)

 

 

Auf dem heutigen POTD sieht man einen typischen Cache der Gattung „Regular, 1-1,5“ – in einem typisch amerikanischen Versteck. Von etwas weiter weg sieht das dann so aus:

 

 

 

 

Zur Verteidigung des Owners könnte man noch anführen, daß die Gegend nicht gerade überlaufen ist, aber anscheinend kann ein Cache auch, äh, ungetarnt überleben.

Geocaching 101 (Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto)

 

 

Ebenfalls hübsch sind 1-1er im schönen Albuquerque, NM. Dort trafen wir unter anderem auf folgendes Exemplar (in situ abgelichtet – und ja, er liegt genau da, wo man ihn eventuell vermuten könnte…):

 

 

 

 

Interessanterweise überstehen es nicht nur die Caches an sich, derart öffentlich zu residieren, selbst die darin deponierten Travelbugs scheinen sicher. Erstaunlich, aber wahr!

Wir haben natürlich nicht nur Rentnercaches gehoben, wir sind auch das eine oder andere Mal durch Wald und Flur gekrochen – immer auf der Hut vor den ortsansässigen Creepies und Crawlies, man möchte ja nicht versehentlich ’nen Rattler loggen (oder von  ihm geloggt werden…) ;o)

In besagten Gebüschen haben wir neben den Caches auch noch weitere „Schätze“ heben dürfen, beispielsweise eine recht beachtliche Anzahl verschlagener Bälle direkt hinter dem örtlichen Baseballfeld neben dem Hundepark am Lake Hefner in Oklahoma City (drei haben wir mitgenommen, die anderen drei über den Zaun aufs Feld geworfen, vielleicht kommen sie ja doch noch einmal zum Einsatz…).

 

Teilweise echt kreativ sind hier allerdings die Cache-Container; wir hatten neben den altbekannten Ammo-Boxes und den wasserdichten Schraubcontainern vom Outdoorhändler unseres Vertrauens auch niedliche Pillenbehälterchen, die paßgenau in Bohrlöchern in Zaunpfählen versenkt werden konnten, woodland-duct-tape-umwickelte Tupperpötte, diverse magnetbestückte Altoids-Container und sogar ein antikes Blechschächtelchen, in dem sich ursprünglich Sinker (Angelblei?? Wie heißt das denn bloß auf Deutsch??)) befanden. Sehr hübsch.

Auch die Locations sorgen immer mal wieder für echte Begeisterung, wir haben wieder sehr schöne Ecken kennengelernt, in die wir ohne Cache vermutlich nie gegangen wären.

So, und da wir grade beim Thema sind: Jetzt müssen wir noch die gestrigen Caches loggen, damit wir wieder einen Staat zur Liste hinzufügen können ;o)

 

Morgen geht es bedauerlicherweise wieder ab in die kalte Heimat. Um drei geht der Flieger, dann hocken wir mal wieder einige (laaaaange) Stündchen über den Wolken herum, versuchen zu schlafen oder der Flugzeugunterhaltung ein paar kurzweilige Episoden zu entlocken (vielleicht läuft ja mal ein netter Film?), genießen hoffentlich wieder so leckeres Futter, wie wir es auf dem Hinflug bekamen – und landen dann irgendwann am Samstag (morgens um neun Uhr irgendwas) wieder in Hannover.

Frierend, mißgelaunt und zerknittert. Und frierend. Erwähnte ich frierend? *nöhl, mecker* Aber der nächste Trip ist schon in Planung ;o)

 

Liebe Leser, wir bedanken uns für Eure treue Anteilnahme an unserem Urlaub und hoffen sehr, daß Ihr auch beim nächsten Mal wieder fleißig mitlest und den einen oder anderen Kommentar von Euch gebt :o)

 

In diesem Sinne: Hasta la vista – we’ll be back!

 

Freitag, 8. August 2008

 

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