Nachtrag…

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So, jetzt kommt er doch noch heute, der Bericht über die nicht tierischen Ereignisse der letzten Tage!

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

Wie bereits am Rande erwähnt, waren wir gestern im schönen Yosemite National Park hiken. Nicht zu vergleichen mit Wandern im Harz oder so ;o)

Erstmal sind wir zum Glacier Point hochgefahren, haben dort die Aussicht genossen, Hörnchen beobachtet und abgelichtet und über die Unmengen Touris aus Frankreich, Italien, Deutschland und Japan gestaunt. Vom Glacier Point aus haben wir uns zum 4 Mile Trail aufgemacht, den wir allerdings nur zur Hälfte oder so gemacht haben – schließlich hatten wir oben am Glacier Point geparkt und hatten eigentlich zwei ganz andere Trails eingeplant… Jedenfalls war der Anfang vom 4 Mile Trail (der runter ins Valley führt und eben one way vier Meilen lang ist) echt nett, auch wenn die Höhenluft einen wieder bergauf schon ganz schön ins Japsen treibt *ächz*

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

Nachdem wir unseren Teil des 4 Mile Trail wieder bergauf gekraxelt waren, haben wir unseren Durango eingesammelt und sind ein Stückchen zurückgefahren – zum gemeinsamen Trailhead der Trails zum Sentinel Dome und zum Taft Point. Dort haben wir strategisch günstig am örtlichen Klohäuschen geparkt und sind erstmal in Richtung Sentinel Dome aufgebrochen.

 

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

 

 

 

 

 

 

Da der Trail zum Sentinel Dome hin und zurück nur 2.2 Meilen lang war, sind wir direkt im Anschluss (nach kurzer Pipipause) weiter zum Taft Point gestapft. Innerhalb kürzester Zeit standen wir in dramatically different vegetation, von trocken und staubig zu saftig grün – mossies leider eingeschlossen…

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

 

 

 

 

 

Als wir durch die grüne Hölle durch waren, gab es wieder mal spektakuläre Felsen mit magenverdrehendem Ausblick…

 

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

Auch hier gab’s natürlich wieder ’ne Survey Disk ;o)

 

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

Nach unserem ausgedehnten Hiking-Trip sind wir dann auf dem Rückweg gen temporary home noch an einem höchst frischen Unfall vorbeigekommen, bei dem der verunfallte Kleinwagen (naja, „klein“ zumindest im Vergleich zu unserem Monstrum) glücklicherweise seitlich in einem Baum klebengeblieben ist – Verletzte gab’s anscheinend nicht, dafür ausreichend Helfer, die schon alles im Griff hatten, also sind wir stauvermeidenderweise weitergezockelt.

Im Park ist zwar überwiegend Tempolimit bei 35 mph, aber selbst das ist in einigen Kurven schon eher hitzewallungsfördernd – nicht weiter verwunderlich, dass bei großzügiger Auslegung der Tempolimits schon einmal wer ins Schleudern kommt…

 

Mehrfach vorbeigekommen sind wir gestern und heute auch an managed fires, sprich es hat gequalmt wie Teufel, es standen pinke Warnschilder herum, die auf den Rauch aufmerksam machten und mitteilten, dass es ein managed fire sei („do not report“), und es waren an allen Ecken und Enden die schlüpfergrünen Feuerwehrfahrzeuge der Sierra Hotshots geparkt, die das Feuerchen kontrollieren.

 

Fast genauso spektakulär war einen Abend zuvor unser Dinner im hoteleigenen Restaurant – der Fish of the Day schien eher „same day last week“ zu sein, zwischendurch allerdings tiefgefroren, also  trotzdem lecker und nicht gesundheitsgefährdend  ;o)

Dafür war die Nachbarschaft überragend unterhaltsam: Einmal Holländer, deren Teenie-Tochter ein überragend abschreckendes Beispiel für lockere Tischmanieren war (nackte Füße auf Nachbarstuhl gelegt und gelegentlich damit an Tischkante spielend *uargh*), und einmal ein französisches Pärchen , das des Englischen anscheinend nur soweit mächtig war, dass es mit vagen Ein-Wort-Äußerungen und Auf-die-Karte-zeigen Essen bestellen konnte. Da wir wiederum des Französischen nur überaus unzulänglich mächtig sind, konnten wir leider nicht ausmachen, ob die beiden gekriegt haben, was sie sich vorgestellt hatten…

Der Papa des holländischen Ekelteenies hat sich jedenfalls lautstark den kalifornischen Wein schmecken lassen und sich noch lauter über Töchtis gigantischen Cheeseburger gefreut, während im Hintergrund offenbar ein Bug im System des elektronischen Klaviers sein Unwesen trieb. Dass es sich um ein elektronisches Klavier handelte, haben wir allerdings erst beim Frühstück gestern morgen festgestellt – vorgestern vermuteten wir noch, die örtliche Freejazz-Combo habe zur Abwechslung mal den Trompeter ans Klavier gelassen…

Insgesamt war es ein echt lustiger Abend, von dessen Wiederholung wir gestern nur zugunsten eines schon arg vermissten Guacamole-Burgers mitsamt Oreo-Cookie-Shake beim örtlichen Carl’s Jr. abgesehen haben (naja, der Fish of the Day war auch nicht grade ein kulinarisches Highlight, das Steak-Angebot eher dünn, da stand es recht gut für Carl…).

 

Heute sind wir dann noch einmal durch den Yosemite NP gefahren, allerdings eine andere Strecke und ohne Hiking. Spektakuläre Aussichten hatten wir natürlich auch wieder, Bilder gibt es auch mal wieder in Unmengen, hier kommt eine kleine Auswahl:

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

 

 

 

 

 

 

Man beachte die Höhe…

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

 

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

So, das war’s für heute aber wirklich, wir melden uns die Tage wieder aus dem schönen Las Vegas…

 

Saturday, July 11, 2009

 

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