„Allee, Allee…“

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Rechts und links nur Grüne Hölle… (Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto) 

*träller*

Tja, in Amiland ist alles größer – so sind wir heute eine etwa 200 Meilen lange Allee entlang gefahren. Zumindest hatten wir das Gefühl, als wir auf der Strecke zwischen Virginia Beach und Arlington rechts und links nix als grüne Hölle am Straßenrand sehen konnten…

 

Eine dramatische Unterbrechung der saftig-grünen Monotonie gab es aber doch: Etwa auf Höhe Williamsburg stürzte sich ein suicidal buzzard in den Weg des Autos vor uns, glücklicherweise ist das Viech nur leicht ins Trudeln gekommen und konnte am Straßenrand notlanden – keine Wiederholung des tragischen Vorfalls vom letzten Jahr also! Außerdem konnten wir auf unserer Hitliste der tollen geographischen Namen einen weiteren Eintrag verbuchen: Chickahominy River – niedlich, oder?

 

Als wir heute Virginia Beach und Norfolk hinter uns ließen, kamen wir netterweise noch an der örtlichen Bass-Pro-Shops-Filiale vorbei, die wir natürlich erstmal heimsuchen mussten. Angebot wie immer sehr spannend, Deko noch spannender ;o) In dieser Filiale war allerdings das Angelangebot noch umfassender als sonst, was aber wohl daran liegt, dass Virginia ein ganz schön feuchtes Eckchen ist – swamps gibt es auch gerne mal mitten in der Stadt, so rings um eine mehrstöckige Kreuzung herum – die ham dat Ding einfach mitten in die Pampe gepflanzt (zumindest sieht’s so aus!) *staun*

Ebenfalls heimgesucht haben wir heute endlich auch einen anderen Lieblingsladen, REI, wo wir auch wieder ganz viel gefunden haben, was wir eigentlich gar nicht gesucht hatten… Shoppen war also schon wieder schö-hööön!! *freu*

 

Was auch schön war, war unsere kleine Rundfahrt durch Washington, D.C., die wir heute spontan nach Ankunft im Best Western in Arlington noch unternommen haben. Ganz entgegen sämtlicher Empfehlungen der Lady vom front desk sind wir mit dem Auto rüber, Tank war ja voll und wir hatten Zeit…So schlimm war’s auch nicht, im Vergleich zu NYC gradezu entspannt. Morgen geht’s dann zu Fuß an den vielen tollen Gebäuden vorbei (und rein ins Smithsonian…), dann wird auch ausgiebig Japanese-style dokumentiert ;o)

Im Vorbeifahren (und somit aus einiger Entfernung) sieht das White House übrigens gar nicht so spektakulär aus, da stehen in der Nachbarschaft ganz andere Bauten!

 

Nachtrag zu gestern: Ein Bauwerk der besonders spektakulären Sorte hat uns gestern über die Chesapeake Bay gebracht: Der Chesapeake Bay Bridge Tunnel. Spannendes Ding, erst kilometerlange Brücke, dann geht’s ab in den Tunnel, dann wieder Brücke, dann Tunnel… Für geschmeidige 12 Öcken darf man drüber/ durch, falls man innerhalb von 24 Stunden zurückfährt, bekommt man 5 wieder. Gar nicht so schlimm, wenn man bedenkt, was wir dieses Jahr schon so alles in die toll roads von New York, New Jersey, Pennsylvania, Delaware, Maryland und Virginia gepumpt haben… Das ist definitiv ein Landstrich, in dem sich die Anschaffung eines E-Z-pass* lohnen würde! (*Mit dem Ding bezahlt man automatisch die Gebühren für toll roads, dann muss man nicht wie wir Barzahler am Schrankenhäuschen anhalten und die Scheine rüberreichen.)

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Richmond, VA (Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto)

In dem Bild hier ist übrigens die Richbrau Brewing Company in Richmond, VA zu sehen (der Laden an der Ecke), dort haben wir heute ziemlich lecker unser Mittagessen zu uns genommen. Netterweise kam beim Futtern noch eine Lady mit ’nem Lostönnchen vorbei, jeder durfte mal einen giftgrünen Papierschnippel rausziehen – wir hatten einmal 10% off, einmal 5% off vom Lunch: yay, lecker Futter für günstiger!

Abends gab’s dann nochmal Pizza von Domino’s – die aber gemütlich im Bettchen vorm Fernseher…

Thursday, July 2, 2009

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