We, The People…

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Das sind so ziemlich die einzigen Photos, die wir gestern von Teil Zwei unserer Sightseeing-Tour machen durften (von Teil Eins gibt’s noch weniger, aber dazu kommen wir später…). Gestern waren wir mal wieder an Orten bekannt aus Film und Fernsehen, Nr. 2 waren The National Archives – Photoverbot, da das Geblitze den im Halbdunkel lagernden Pergamenten gar nicht gut bekommt 🙁 Gesehen haben wir neben ein paar recht interessanten Ausstellungen über das Archiv an sich natürlich die Holy Trinity des Archivs: Declaration of Independence, Constitution und Bill of Rights.
Auf der Declaration of Independence war übrigens unten am Rand ein schmuddeliger Handabdruck und die einzige Unterschrift, die noch richtig gut erkennbar war, war die von John Hancock. Aber was will man auch von einem 236 Jahre alten Zettel erwarten?

Von unserem ersten Ziel haben wir noch weniger Bilder, dafür ist es noch ein bisschen bekannter: Das Pentagon. Dort war ab dem Metro-Ausgang das Photographieren verboten…
Wir hatten uns über die Seite des Pentagon für eine Führung angemeldet und nach gründlichem Security-Check airport-style ging es durch den Besuchereingang rein. Dort mussten wir uns nochmal bei einem netten jungen Mann hinter einem Fensterchen zur Führung anmelden und wurden erstmal mit dem Rest der 11-Uhr-Führung im Wartesaal verstaut. Da durften wir dann doch noch ein paar Bilder machen:

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Einen kleinen Gift Shop gab es auch, allerdings war der nicht halb so interessant wie der Military Gift Shop, an dem unsere Führung vorbeiging (und in den wir natürlich nicht reingehen durften).
Geführt wurden wir von einem adretten jungen Seaman, der den größten Teil der Führung rückwärts lief und uns dabei die Ausstellungen an den Wänden erklärte und uns ein paar eigentlich unwichtige, aber ganz interessante Pentagon-Infos zukommen ließ, Abteilung „Unwichtiges Wissen“, zum Beispiel die Tatsache, dass das Pentagon so ziemlich der einzige Ort voller Militärpersonal in Amerika ist, an dem es mehr Offiziere als Mannschaften gibt, und dass der Innenhof kopfbedeckungs- und salutfreie Zone ist (sollen sich ja alle dort erholen können).
Im 9/11 Memorial im Gebäude waren wir auch, das äußere Memorial haben wir vom Fenster aus gesehen. Die Bänke, die dort für jedes der Opfer aus dem Flugzeug und dem Pentagon stehen, sind genau in dem Winkel ausgerichtet, in dem das Flugzeug ins Gebäude geknallt ist.

Ansonsten ist das Pentagon eher unspektakulär – ist eben doch nur ein riesiges Bürogebäude mit extravaganter Form, Food Courts, Bankfilialen, Gift Shop, Best Buy, Laufklamotten-Laden und haufenweise kleinen Ausstellungen über die Helden und die Gefallenen der Kriege in denen die Amis so mitgemischt haben.
Durch den E-Ring (bekannt aus der gleichnamigen Serie, die wir vor einigen Jahren sehr gerne gesehen haben) sind wir auch gekommen, kurz und auf dem Weg zum 9/11 Memorial, aber immerhin 😉

Tja, und das waren dann auch schon unsere beiden photolosen Besichtigungen des gestrigen Tags.

Heute waren wir in Annapolis, wo wir eine kleine Bootsrundfahrt mit Blick auf die Naval Academy gemacht haben, superleckere Milk Shakes getrunken haben (Roasted Coconut bzw. Mint Chocolate Chip, mmmhhhh) und festgestellt haben, dass Annapolis eine echt niedliche Stadt ist.

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Abends waren wir dann noch beim örtlichen Texas Roadhouse zum Abschiedsessen, denn morgen geht es ja bekanntlich und bedauerlicherweise wieder ab nach good ol‘ Tschörmeni – red eye flight nach München und von dort hoffentlich streikfrei ab gen Heimat…

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