Saturday Night Fight

Heute waren wir mal wieder ein wenig shoppen, quer durch das Citadel Outlet, das einzige große Outlet-Center von Los Angeles. Hank ist jetzt endgültig neu eingekleidet.

Danach haben wir noch ein SportChalet Outlet entdeckt und dort einen absoluten Schnapper an Wrestling Shoes schießen können – knapp 20 $, yay! Beim Borders nebenan gab es noch ein paar Zeitschriften und Bücher, dann war es schon Zeit zum Stauhopsen.

Ging diesmal ganz fix, obwohl wir Zeuge einer ganz besonders niedlichen Art der Verrkehrsberuhigung wurden: Urplötzlich kurvte ein Wagen der Highway Patrol mit Discobeleuchtung und Sirene in Schlangenlinien über alle vier Spuren und bremste den kompletten Verkehrsfluß auf mal eben gemütlich das halbe Tempo runter. Beim ersten Mal stellte sich heraus, daß ein kleiner, extrem überladener Truck ’ne Trittleiter verloren hatte, deren Trümmer die Besatzung eben schnell von der Straße pflücken wollte, beim zweiten Mal ist uns der Grund noch immer schleierhaft.

Nach unserem Einkaufstrip waren wir ganz kurz wieder in unserem momentanen Domizil, Sachen abladen, kurz durchschnaufen und nochmal auf’s Klo, dann ging es wieder ab nach Fullerton, wo wir um kurz vor 6 mit Tonya verabredet waren, um uns einen MMA-Kampf anzusehen, bei dem ein paar von Eriks Schülern mitmachen sollten.

Da wir mit dem spontanen Stauaufkommen in Richtung Fullerton schon miese Erfahrungen machen durften (wir erinnern uns mit Schrecken an den „sporty Thursday“…), sind wir mit einem ordentlichen Zeitpolster losgefahren – und prompt nach 15 min. angekommen.

Na gut, dann eben nochmal ab zu Albertsons. Gesagt, getan, schnell ein paar Snacks geholt, bißchen umgesehen, dann war die Zeit auch einigermaßen totgeschlagen.

Ergebnis des Shoppingausfluges am Vormittag/ Mittag und des Besuchs bei Albertsons waren übrigens brandneue Rabattkarten von Vitamin World und Albertsons/ Savon. Höchst erfolgreich :o)

Um kurz vor 6 waren wir wie verabredet in der Palm Street, wer nicht da war, war Tonya. Eine halbe Stunde und zwei Anrufe später trudelten Tonya und Erik dann leicht abgehetzt auch endlich ein, da war in der Tagesplanung einiges drunter und drüber gegangen (bei den Telefonnummern allerdings auch, aus unerfindlichen Gründen geht dort bei der internationalen Vorwahl nicht mehr entweder „00“ oder „+“, sondern einzig und allein nur noch das „+“, weshalb Tonya uns auch nicht Bescheid geben konnte und wir sie erst im zweiten Versuch erreicht haben.

Egal, es paßte ja alles.

Jedenfalls fuhren wir dann zu einer anderen Kampfsportschule in der weiteren Nachbarschaft, in der bereits der Bär steppte.

Alles voll, aber da wir ja im Kielwasser von Erik und Tonya dümpelten, hatten wir ruckzuck wunderhübsche Plätze in der ersten Reihe, praktisch schon halb im Ring.

Die Kämpfe waren alles in allem ganz interessant, teilweise echt spannend – und bei den Leuten, die wir vorher beim Training kennengelernt hatten, echt mitreißend. Ganz besonders bei Eriks Youngster, Anthony, süße 16 Jahre alt, haben wir doch ganz heftig mitgefiebert. Der kleine Dicke hat zwar leider verloren (und schrecklicherweise sogar ein paar Entäuschungstränchen vergossen), aber für den ersten Kampf und seine, nun ja, Körperfülle hat er sich ganz tapfer geschlagen.

Nett war es, daß mal so ganz nebenbei bei einer Mini-Fightnight in einer befreundeten Schule solche Martial-Arts-Größen wie Erik Paulson und Josh Barnett bei irgendwelchen sich kloppenden Kids in der Ecke stehen und sie coachen (siehe oben).

Auf alle Fälle hatten wir eine Menge Spaß!

Im Anschluß ging es dann mit einem bunt zusammengewürfelten Haufen ab zu Round Table Pizza um die Ecke, wo bei Pizza und Bier bzw. Softdrinks auch wieder jede Menge Blödsinn gemacht und erzählt wurde.

Der Eindruck, daß Josh Barnett keine „Morning Person“ ist, hat sich heute noch einmal deutlich bestätigt, er ist abends eindeutig amüsanter.

 

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto

 

Alles in allem hatten wir einen echt netten Abend mit haufenweise netten Leuten, einer bekloppter als der andere, und ganz nebenbei hat Tonya mal wieder jeden Versuch, endlich auch einmal das Dinner zu zahlen, im Keim erstickt. Vielleicht klappt es ja, wenn wir aus San Diego zurück sind.

Pizza mit dem CSW-Trüppchen (Quelle: Höchsteigenes Urlaubsphoto)

Quelle: Höchsteigenes Urlaubsbild

 

Auch der heutige Eintrag erscheint erst mit Verspätung, wir haben zwar Internet, allerdings mit dermaßen mickriger Signalstärke, daß beim Hochladen ein Fehler nach dem anderen auftaucht.

Naja, dann habt Ihr, liebe Leser, gleich viel mehr auf einmal zu lesen. Wir wünschen Euch wie immer viel Spaß dabei :o)

Sonntag, 5. August 2007

 

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